Peggy Szymenderski
 
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Liebe Besucherin, lieber Besucher

hier finden sie Meldungen/Kommentare/Statements aus meiner politischen Arbeit der vergangenen Jahre.
  

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  2010  
 

12. November 2010: Broschüre „Sachsen kürzt. Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf das Gemeinwesen“

Am 12.11.2010 fand im Kraftwerk e.V. anlässlich des Erscheinens der Broschüre „Sachsen kürzt. Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf das Gemeinwesen“ eine Diskussionsveranstaltung statt, in der mit Vertreterinnen und Vertretern der Regierungs- und Oppositionsparteien im Sächsischen Landtag sowie aus Vereinen zu den Kürzungen im Sozial-, Kultur- und Bildungsbereich diskutiert werden sollte. Die Broschüre wurde von der Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Chemnitz erstellt. In unterschiedlichen Beiträgen aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Suchtkrankenhilfe, des FSJ, der Selbsthilfe, beim Ehrenamt sowie der Gleichstellungsarbeit werden die Aktivitäten von unterschiedlichen Vereinen vorgestellt und die Auswirkungen der finanziellen Kürzungen auf deren Arbeit gezeigt.

Dagmar Neukirch (MdL, SPD) und Henning Homann (MdL, SPD) gaben in ihren einführenden Referaten zunächst Auskunft über konkrete Zahlen und die Hintergründe der Einsparungsmaßnahmen. So zeigte sich bspw., dass für die Regierungsparteien Gleichstellungsarbeit keine hohe Priorität hat – und das, obwohl sie Verfassungsauftrag ist. Bei der Gleichstellungsarbeit gibt es Kürzungen von 80% des Gesamtetats, wobei hier kaum noch von Kürzung, sondern von einer kompletten Streichung zahlreicher Projekte die Rede sein muss. Was das für die konkrete Arbeit vor Ort bedeutet, konnte uns Iris Tätzel-Machute an ihrem Arbeitsalltag als Leiterin der Lila Villa schildern. Und obwohl Stanislav Tillich immer wieder bürgerschaftlichen Engagement einfordert, treffen die Kürzungen vor allem jene, die durch ihre Arbeit unsere Gesellschaft zusammen halten. Vor allem die Vereine der Jugendarbeit bekommen das durch die gekürzte Jugendpauschale bereits zu spüren, so Karen Pethke, die als Vertreterin des Netzwerks für Kultur- und Jugendarbeit im Podium saß.

Durch Absagen der angefragten VertreterInnen der Regierungsfraktionen konnten wir ein wesentliches Ziel allerdings nicht erreichen – Denkanstöße zu geben und die Regierungsparteien zum maßvollen Sparen anzuregen. Die Einsparpotenziale müssen genauestens ausgelotet, in ihren Konsequenzen zu Ende gedacht und entstehende soziale Unausgewogenheiten dürfen nicht einfach so hingenommen werden. Wir hoffen dennoch, dass wir mit unserer Broschüre den einen oder die andere Landtagsabgeordnete zum Umdenken bewegen können.


19. September 2010: „Frauen bewegen“ – zweite Veranstaltung der ASF-Reihe mit Ursel Schmitz zu Irmtraud Morgner

Am 16. September veranstaltete die Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Chemnitz gemeinsam mit dem Irmtraud Morgner Arbeitskreis die zweite Veranstaltung in der Reihe „Frauen bewegen“ zum Leben und Wirken von Irmtraud Morgner. Als Referentin durften wir Soziologin und Schauspielerin Ursel Schmitz begrüßen. Sie gab uns einen umfassenden Einblick in das schriftstellerische Werk der Chemnitzer Schriftstellerin. Nach ihren ersten erzählerischen Werken, bspw. „Das Signal steht auf Fahrt“ – eine faszinierende Milieustudie über den Chemnitzer Stadtteil Hilbersdorf –, die noch im Stil des sozialistischen Realismus geschrieben waren, gelang Irmtraud Morgner 1968 mit ihrem Roman „Hochzeit in Konstantinopel“ der Durchbruch beim DDR-Lesepublikum. Dier hier erstmals erzeugte Mischung aus Phantastik und realistischer Alltagsbeschreibung aus feministischer Perspektive wurde zu ihrem Markenzeichen. Mit dem ungewöhnlich breit angelegten Roman „Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz“ sowie der Fortsetzung „Amanda“ erzielte sie ab 1974 bei den Leserinnen der DDR als auch der BRD große Erfolge. Obwohl ihre Bücher den Verantwortlichen des DDR-Regimes höchst unbequem waren – die Druckgenehmigung für ihren Roman „Rumba auf einen Herbst“ wurde aus ideologischen Gründen zurückgezogen – erhielt Irmtraud Morgner viele Auszeichnungen. In Ihren Werken griff sie immer wieder die gesellschaftlichen Probleme der DDR, insbesondere aus Sicht der Frauen, auf. Ihre Werke sind nach wie vor aktuell, denn auch heute noch ist die Gleichberechtigung von Männern und Frauen uneingelöst. Trotz ihres sehr anspruchsvollen, aber humorvollen Stils, lohnt es sich daher, ihre Romane zu lesen.

 

14. April 2010: „Frauen bewegen“ – Auftaktveranstaltung der ASF-Reihe mit Prof. Dr. Söllner zu Hannah Arendt

Am 14. April 2010 veranstaltete die Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Chemnitz eine Veranstaltung zum Leben und Wirken von Hannah Arendt. Sie ist eine bedeutende jüdische Denkerin des 20. Jahrhunderts. Als Referenten durften wir Prof. Dr. Alfons Söllner begrüßen. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte am politikwissenschaftlichen Institut der TU Chemnitz.

In drei Etappen und in enger Verknüpfung mit den biographischen Stationen von Hannah Arendt gab er einen spannenden Einblick in ihre Werke. Erste Etappe waren Arendts Forschungen zur deutschen Romantik. In ihrer Studie „Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik" setzte sie sich mit den Bedingungen der gesellschaftlichen Assimilation  von Juden existenzphilosophisch auseinander. Zweite Station im Leben von Hannah Arendt war ihr Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“. Darin verbindet sie die Entstehungsbedingungen von nationalstaatlichem Totalitarismus  im 19. Jahrhundert mit der Entstehung des Antisemitismus. Diese Arbeit etablierte sie als eine bedeutende gesellschafts- und politikwissenschaftliche Theoretikerin. Schließlich streifte Prof. Söllner kurz Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“. Darin fasste sie ihre Artikel aus der Zeitschrift „The New Yorker”, die in Begleitung des Prozesses gegen SS-Obersturmbannführer Eichmann – Leiter der Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden – entstanden, zusammen. Dieses Buch sorgte für heftige Kontroversen, u.a. in Deutschland und Israel.

In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Bedeutung von Hannah Arendt aus frauenpolitischer Sicht. Sie würdigte zwar die Frauenemanzipation im öffentlichen Leben, stellte ihr jedoch die Beschränkungen – insbesondere in der Ehe und im Arbeitsleben – gegenüber. Sie konstatierte die faktische Geringschätzung der Frau in der Gesellschaft und kritisierte die Pflichten, die mit ihrer Unabhängigkeit nicht zu vereinbaren seien. Der Frauenbewegung stand Hannah Arendt allerdings distanziert gegenüber. Die politischen Fronten seien „Männerfronten,“  weshalb die gesamtgesellschaftliche Behandlung und Lösung der Frauenfrage schwierig sei.

Insgesamt hat die Veranstaltung Lust gemacht, sich intensiver mit Hannah Arendt zu beschäftigen. Das ist nicht nur ihrer gedanklichen Tiefe und der angenehmen Schreibweise geschuldet. Sie hat theoretische Grundlagen für die politische Urteilskraft geschaffen, die die Erfahrungszeit weit überdauern.

März 2010: Gleichstellung jetzt! Aufruf der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) zum Internationalen Frauentag am 8. März 2010

Seit dem Jahr 1911 ist der Frauentag der Tag, an dem Frauen für gleiche Rechte kämpfen. Trotz vieler Fortschritte sind auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht alle Ziele erreicht. Armut, geringe Löhne, prekäre Beschäftigung, Nöte von Alleinerziehenden, fehlende Karrierechancen – noch immer gibt es viele Benachteiligungen für Frauen.

Auch wenn es erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik eine Bundeskanzlerin gibt, wirkt die Bundesregierung den Benachteiligungen nicht entgegen. Wir haben keine Erkenntnis-, sondern Umsetzungsdefizite. Die Zeit ist mehr als reif für einen „Aktionsplan Gleichstellung jetzt!“, mit dem über alle Politikfelder hinweg mutig und beherzt die bestehenden Defizite beseitigt werden.

Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit, ein flächendeckender Mindestlohn, gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen, mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer - diese Forderungen müssen endlich umgesetzt werden!

Die Bundesregierung darf die Frauen in unserem Land nicht im Regen stehen lassen. Sie muss Rahmenbedingungen schaffen, um  Benachteiligungen abzubauen. Laue Appelle an die Wirtschaft reichen dafür nicht aus.

Wir fordern:

-       ein Entgeltgleichheitsgesetz, damit Frauen für ihre Arbeit den gleichen Lohn erhalten wie Männer,

-       einen flächendeckenden Mindestlohn, damit Frauen und Männer von ihrer Arbeit leben können,

-       bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer,

-       ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft, damit auch in Deutschland Frauen in die Führungspositionen der Wirtschaft vordringen können,

-       eine Quotenregelung von 40 Prozent für die Aufsichtsräte, damit Frauen auch in den Aufsichtsgremien der Unternehmen ihre Fähigkeiten einbringen können,

-       Frauen wollen gleiche Chancen, gleiche Rechte, tatsächliche Gleichstellung. Am Internationalen Frauentag und an den 364 anderen Tagen des Jahres.

Februar 2010: Kommunaler Jugendarbeit droht der Kahlschlag

Die drastischen Kürzungen der Jugendpauschale auf Landesebene sind eine Katastrophe für die Jugendhilfelandschaft in Chemnitz.

Werden die geplanten Sparmaßnahmen des Freistaates Realität, stehen zahlreiche Kinder- und Jugendeinrichtungen in Chemnitz vor großen Problemen. Eine funktionierende Jugendhilfelandschaft ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für eine gute Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wer hier spart, legt die Axt an die Zukunft der jungen Generation. 

Die Jugendpauschale des Freistaates Sachsen muss, um von der Stadt Chemnitz in Anspruch genommen werden zu können, in der gleichen Höhe durch kommunale Mittel kofinanziert werden. Sie ist abhängig von den in der Stadt lebenden Kindern und Jugendlichen bis 27 Jahre. Somit wurden die Mittel des Freistaates für die kommunale Jugendarbeit gleich zweimal gekürzt: Einmal durch den demografischen Faktor (weniger 0-27jährige) und nun durch die Reduzierung des pro-Kopfbetrages um 4,30 € (von 14,70 € auf 10,40 €). Die Senkung der Jugendpauschale schlägt für Chemnitz mit einem Minus von 217.000 € zu Buche.

Diese Kürzungen der Jugendpauschale um immerhin 30% könnte für einige wichtige und präventiv arbeitenden Projekte das Aus bedeuten. Durch die angespannte Haushaltslage wird die Stadt die neuen Einnahmeausfälle nicht kompensieren können. Das bedeutet, dass Jugendhäuser, mobile Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit, Jugendgerichtshilfe- und Jugendberufshilfeprojekte, verbandliche Jugendarbeit und ehrenamtlich geführte Projekte in Frage gestellt werden. Und was einmal weg ist, ist so schnell nicht wiederherstellbar. Denn hier geht es nicht um Schlaglöcher in Straßen, sondern um Beziehungsarbeit mit den jungen Menschen unsere Stadt.

 
   
   
 
  2009  
 

November 2009: 2. Chemnitzer Familienwerkstatt: Organisatoren übergeben To-Do-Liste an Vertreterinnen des Stadtrats

Am 07.11.2009 von 10.00 bis 14.00 Uhr fand im Mehrgenerationenhaus die 2.Chemnitzer Familienwerkstatt statt. Organisiert wurde sie vom Lokalen Bündnis für Familie in Chemnitz unter der Federführung der Stadt Chemnitz. Ca. 80 Besucherinnen und Besucher nutzen die Möglichkeit in fünf Workshops mitzuarbeiten, um Chemnitz noch familienfreundlicher zu machen.

Die Ergebnisse, die im Anschluss an die Workshops an Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung und an Vertreterinnen der Stadt übergeben wurden, sind folgende:

-       kostenfreies Öffnen der vorhandenen Sport- und Kulturstätten/ Zugang für Vereine, freie Theater- und Kulturgruppen usw.

-       Bündelung der vorhandenen städtischen und freien Angeboten an dezentralen Orten + Vernetzung und Weiterentwicklung von Angeboten unter Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger

-       Forderung an Politik: Familienbegriff kontinuierlich diskutieren (Familie sind z.B. auch Partner, pflegebedürftige Angehörige)

-       Kostenloses Mittagessen in den Schulen

-       Bessere Kommunikation und Strukturierung der Angebote für Familien (z.B. Internet, Amtsblatt)

-       Familienfreundliche Preisgestaltung der Angebote

-       Mobilität ohne Auto

-       Mehr Mitsprache bei Stadtentwicklungskonzepten

-       Nutzung der Potentiale älterer Bürgerinnen und Bürger

-       Netzwerkverdichtung

-       Jugendpartizipation = berufliche Perspektiven, Zeit, finanzielle Unterstützung, Interesse, Kontinuität, Wertschätzung, Befähigung, Transparenz, Aufklärung, Vernetzung

-       Stärkere Lobby für Sozialbereich in der Stadt

-       Familienbüro

-       Netzwerke bilden, neue Wertediskussion, Chancengleichheit

-       dynamische Stadt für Jung und Alt

-       Fortsetzung der Familienwerkstatt



 

   
     
         
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