Peggy Szymenderski
 
Frauenpolitik / ASF
     
   
               









   
 
  Aktuell
   
   Wahlen

      Meldungen
      Termine
  Privat
      über mich
      mein Chemnitz
      meine Hobbies
  Beruf 
      Ausbildung
      Fachgebiete
      Familie und Arbeit
      Projekt: Polizei emotional
  Politik 
      Stadtrat
      Wahlkreis
      Spezialgebiete
      Frauen / ASF

      SPD
   Home
   Sitemap
   Archiv
   Kontakt
   Impressum
  English Summary
  Русский
 
     
 
Home  >  Politik  >  Frauen
Русский
  
 
Liebe Besucherin, lieber Besucher

von März 2008 bis März 2014 war ich Vorsitzende der Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der SPD Chemnitz. Auf diesen Seiten erfahren sie mehr über die ASF und über die Arbeit der dort engagierten Frauen.
  
   
   
 
  Die Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen  
 

Wer wir sind...

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD. Der ASF Chemnitz gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD Chemnitz an – zurzeit sind das 80 Frauen mit SPD-Mitgliedsbuch. Bei uns ist jede interessierte Frau herzlich eingeladen, vorbeizuschauen oder bei Projekten mitzuarbeiten. Wir möchten ALLE Frauen für Politik interessieren, unabhängig von Alter, Beruf, mit oder ohne Kinder. Bei uns treffen sich Frauen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zum politischen Meinungsaustausch. Wir wissen, dass die Ungleichheit von Männern und Frauen auch heute noch nicht überwunden ist. Sie zieht sich vielfach verdeckt und unbewusst durch alle Lebensbereiche. Deshalb engagiert sich die ASF Chemnitz für die Durchsetzung von Chancengleichheit von Frauen und Männern in Politik und allen gesellschaftlichen Bereichen. Wir Sozialdemokratinnen sind Netzwerkerinnen.

Was wir wollen...

Eine menschliche Gesellschaft durch die Überwindung einer männlich dominierten Gesellschaft. Ein gleiches, freies, gerechtes und solidarisches Miteinanderleben. Chancengleichheit als demokratisches Prinzip in der Gesellschaft. Die Gleichstellung der Geschlechter ist eine Querschnittsaufgabe und erfordert daher die Auseinandersetzung mit vielen gesellschaftlichen Themen:
  • Frauenförderung
  • Studieren mit Kind
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Frauen und Karriere
  • Schutz vor Gewalt
  • Frauengesundheit
  • Soziale Absicherung im Alter

Wie wir ans Ziel kommen...

Wir arbeiten mit vielen gesellschaftlichen und politischen Gruppen zusammen. Wir treffen uns regional, auf Landes- und Bundesebene zum politischen Meinungsaustausch. Wir stehen bei unserer politischen Arbeit in engem Kontakt zu den politischen MandatsträgerInnen und den Fraktionen in den Kommunen, im Land, im Bund und in der Europäischen Union. Die ASF ist Mitglied im Landesfrauenrat Sachsen e. V., dem Dachverband sächsischer Frauenvereine und Verbande. Die ASF halt enge Beziehungen zu den Gewerkschaften, zur Gleichstellungsstelle Chemnitz und weiteren Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Wir nutzen Aktionen und Veranstaltungen zur inhaltlichen Arbeit zu Themen wie flexible Kinderbetreuung, Patientenrechte, Frauenwahlrecht, Gute Arbeit aus Sicht von erwerbstätigen Muttern und Vätern, Kinderarmut u.a.m. Wir knüpfen Netze und arbeiten so vor Ort.

Was wir vor allem brauchen...

Starke Frauen, die sich an unserem Netzwerk aktiv beteiligen!

Unser Vorstand

Vorsitzende: Sabine Sieble

Stellvertreterinnen: Hanka Kliese und Julia Bombien

siehe auch: Die ASF auf der Webseite der Chemnitzer SPD



 
   
   
 
  Veranstaltungen, Projekte und Aktionen  
 
Unsere Reihe "Frauen bewegen"


Im Rahmen unserer Veranstaltungsreiche "Frauen bewegen" möchten wir gesellschaftspolitisch bedeutende Frauen aus Geschichte und Gegenwart in den Vordergrund rücken und deren Leben sowie Wirken würdigen. Wir führen jährlich zwei Veranstaltungen dieser Reihe durch und laden uns dazu interessante und kompetente Referentinnen und Referenten ein.

14. April 2010: „Frauen bewegen“ – Auftaktveranstaltung der ASF-Reihe mit Prof. Dr. Söllner zu Hannah Arendt

Am 14. April 2010 veranstaltete die Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Chemnitz eine Veranstaltung zum Leben und Wirken von Hannah Arendt. Sie ist eine bedeutende jüdische Denkerin des 20. Jahrhunderts. Als Referenten durften wir Prof. Dr. Alfons Söllner begrüßen. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte am politikwissenschaftlichen Institut der TU Chemnitz.

In drei Etappen und in enger Verknüpfung mit den biographischen Stationen von Hannah Arendt gab er einen spannenden Einblick in ihre Werke. Erste Etappe waren Arendts Forschungen zur deutschen Romantik. In ihrer Studie „Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik" setzte sie sich mit den Bedingungen der gesellschaftlichen Assimilation  von Juden existenzphilosophisch auseinander. Zweite Station im Leben von Hannah Arendt war ihr Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“. Darin verbindet sie die Entstehungsbedingungen von nationalstaatlichem Totalitarismus  im 19. Jahrhundert mit der Entstehung des Antisemitismus. Diese Arbeit etablierte sie als eine bedeutende gesellschafts- und politikwissenschaftliche Theoretikerin. Schließlich streifte Prof. Söllner kurz Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“. Darin fasste sie ihre Artikel aus der Zeitschrift „The New Yorker”, die in Begleitung des Prozesses gegen SS-Obersturmbannführer Eichmann – Leiter der Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden – entstanden, zusammen. Dieses Buch sorgte für heftige Kontroversen, u.a. in Deutschland und Israel.

In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Bedeutung von Hannah Arendt aus frauenpolitischer Sicht. Sie würdigte zwar die Frauenemanzipation im öffentlichen Leben, stellte ihr jedoch die Beschränkungen – insbesondere in der Ehe und im Arbeitsleben – gegenüber. Sie konstatierte die faktische Geringschätzung der Frau in der Gesellschaft und kritisierte die Pflichten, die mit ihrer Unabhängigkeit nicht zu vereinbaren seien. Der Frauenbewegung stand Hannah Arendt allerdings distanziert gegenüber. Die politischen Fronten seien „Männerfronten,“  weshalb die gesamtgesellschaftliche Behandlung und Lösung der Frauenfrage schwierig sei.

Insgesamt hat die Veranstaltung Lust gemacht, sich intensiver mit Hannah Arendt zu beschäftigen. Das ist nicht nur ihrer gedanklichen Tiefe und der angenehmen Schreibweise geschuldet. Sie hat theoretische Grundlagen für die politische Urteilskraft geschaffen, die die Erfahrungszeit weit überdauern.


19. September 2010: „Frauen bewegen“ – zweite Veranstaltung der ASF-Reihe mit Ursel Schmitz zu Irmtraud Morgner

Am 16. September veranstaltete die Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Chemnitz gemeinsam mit dem Irmtraud Morgner Arbeitskreis die zweite Veranstaltung in der Reihe „Frauen bewegen“ zum Leben und Wirken von Irmtraud Morgner. Als Referentin durften wir Soziologin und Schauspielerin Ursel Schmitz begrüßen. Sie gab uns einen umfassenden Einblick in das schriftstellerische Werk der Chemnitzer Schriftstellerin. Nach ihren ersten erzählerischen Werken, bspw. „Das Signal steht auf Fahrt“ – eine faszinierende Milieustudie über den Chemnitzer Stadtteil Hilbersdorf –, die noch im Stil des sozialistischen Realismus geschrieben waren, gelang Irmtraud Morgner 1968 mit ihrem Roman „Hochzeit in Konstantinopel“ der Durchbruch beim DDR-Lesepublikum. Dier hier erstmals erzeugte Mischung aus Phantastik und realistischer Alltagsbeschreibung aus feministischer Perspektive wurde zu ihrem Markenzeichen. Mit dem ungewöhnlich breit angelegten Roman „Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz“ sowie der Fortsetzung „Amanda“ erzielte sie ab 1974 bei den Leserinnen der DDR als auch der BRD große Erfolge. Obwohl ihre Bücher den Verantwortlichen des DDR-Regimes höchst unbequem waren – die Druckgenehmigung für ihren Roman „Rumba auf einen Herbst“ wurde aus ideologischen Gründen zurückgezogen – erhielt Irmtraud Morgner viele Auszeichnungen. In Ihren Werken griff sie immer wieder die gesellschaftlichen Probleme der DDR, insbesondere aus Sicht der Frauen, auf. Ihre Werke sind nach wie vor aktuell, denn auch heute noch ist die Gleichberechtigung von Männern und Frauen uneingelöst. Trotz ihres sehr anspruchsvollen, aber humorvollen Stils, lohnt es sich daher, ihre Romane zu lesen.


5. April 2011: „Frauen bewegen“ – dritte Veranstaltung der ASF-Reihe mit Dr. Werner Abel  zu Rosa Luxemburg

Am 5. April veranstaltete die Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Chemnitz die dritte Veranstaltung in der Reihe „Frauen bewegen“ zum Leben und Wirken von Rosa Luxemburg. Als Referent durften wir Dr. Werner Abel begrüßen, ehemaliger Mitarbeiter am Lehrstuhl Geschichte für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Chemnitz und Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Er gab uns einen umfassenden und sehr detailreichen Einblick in das Leben dieser bedeutenden Frau der Arbeiterbewegung.

Rosa Luxemburg war theoretisch beschlagen, gewandt im Umgang mit der Feder, stets bereit zur Polemik und zum Streit und sie bringt damals einen neuen Ton in die Sozialdemokratie. Über Rosa Luxemburg wurde stets sehr kontrovers diskutiert. Sie polarisierte. Hannah Arendt, eine bedeutende jüdische Denkerin des 20. Jahrhunderts, schrieb jedoch sehr warmherzig über die doch sehr radikale Rosa Luxemburg. Dr. Abel nahm das zum Anlass, das Leben Luxemburgs in Verhältnis zu Arendt zu beleuchten, um damit bestimmte Auffassungen Rosa Luxemburgs zu verdeutlichen.

Überdies gelang es dem Referenten einen nicht zu unterschätzenden Aktualitätsbezug herzustellen. Um gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen, kommt es vor allem darauf an, die Menschen zum Handeln zu befähigen, in dem man ihnen Bildung und Ideen vermittelt – so Rosa Luxemburg damals. In Hinblick auf heutige Diskussionen zu BürgerInnenbeteiligung und politischer Bildung ist dies eine nach wie vor hoch aktuelle Aussage.

Ausstellung "100 Schritte in die richtige Richtung"

„100 Schritte in die richtige Richtung“ - so heißt die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, die sie anlässlich des 100. Jubiläums des Internationalen Frauentags konzipiert und entworfen hat. Auf 100 Blättern werden Errungenschaften, Portraits und Erfindungen von Frauen, die von der Französischen Revolution bis heute die Gleichstellung voran getrieben haben, vorgestellt. Die inhaltliche Bandbreite reicht dabei von Marie Curie bis Coco Chanel; auch engagierte Sozialdemokratinnen wie Regine Hildebrandt oder Hannelore Kraft werden gewürdigt. Man und frau staunt nicht schlecht, welche täglich genutzten Gegenstände auf den Ideenreichtum von Frauen zurückzuführen sind: etwa der Geschirrspüler oder der Scheibenwischer am Auto. „Das hätte ich nicht gedacht“ ist aber nicht nur beim Betrachten der Erfindungen zu vernehmen, sondern auch beim Nachlesen historischer Daten: So wurde erst  1956 das 1858 eingeführte Zölibat für Lehrerinnen in Baden-Württemberg aufgehoben. Bei Interesse, die Ausstellung auch in ihren Räumlichkeiten zu zeigen, dann melden Sie sich einfach bei mir! 

Broschüre "Sachsen kürzt. Zu den Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf das Gemeinwesen"

Die ASF hat eine Broschüre herausgegeben, in der in insgesamt acht Beiträgen aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Suchtkrankenhilfe, Soziokultur, der Selbsthilfe und beim Ehrenamt sowie der Gleichstellungsarbeit Aktivitäten von unterschiedlichen Vereinen vorgestellt und die Auswirkungen der Sparmaßnahmen der Sächsischen Staatsregierung auf deren Arbeit aufgezeigt werden. Die Herausgeberinnen von „Sachen kürzt. Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf das Gemeinwesen“ sind sich bewusst, dass ohne Einsparungen in finanziell schwierigen Zeiten keine verantwortungsvolle Politik betrieben werden kann. Zugleich halten sie es jedoch für wenig weitsichtig, Einsparungen vorzunehmen, ohne die Konsequenzen dieser Einschnitte auf die konkrete Arbeit vor Ort im Blick zu haben. Darüber sollte auch im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung am 12.11.2010 anlässlich des Erscheinens der Broschüre diskutiert werden. Trotz einer etwas einseitigen Diskussion aufgrund von Absagen der angefragten VertreterInnen der Regierungsfraktionen hoffen wir, mit dieser Broschüre den einen oder die andere Landtagsabgeordnete zum Umdenken zu bewegen und zum maßvollen Sparen anzuregen.

 Broschüre "Sachsen kürzt"




 

   
     


         
               Seitenbeginn    Home  –  Sitemap  –  Kontakt  –  Impressum